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Methodarium

Survival Simulation

Kleingruppen mit unterschiedlichen Informationen lösen gemeinsam eine Überlebensaufgabe im Gelände. Für Zusammenarbeit, Kreativität und Problemlösung.

Fünf Personen knien im Kreis auf der Wiese und setzen Teile einer Landkarte zusammen, daneben Seil, Plane und Kompass

Kategorie: Energizer/Aktivierungsübung, Kennenlernübungen, Kooperative Abenteuerübungen, Kreativitätstechniken, Kreativspiele, Mind Opener, Rollenspiele/Planspiele

Dauer: lang (45+ Minuten)

Gruppengröße: Große Gruppe (17 bis 32 Personen), Kleingruppe (2 bis 6 Personen), Mittlere Gruppe (7 bis 16 Personen)

Altersgruppen: Erwachsene (32+ Jahre), Jugendliche (13 bis 18 Jahre), Junge Erwachsene (19 bis 32 Jahre), Kinder (7 bis 12 Jahre), Kleinkinder (2 bis 6 Jahre)

Lernräume: Indoor/Seminarraum, Stadt/Urbaner Raum, Wald, Wasser, Wiese

Ziele: Aktivierung, Barrieren abbauen, Ergebnissicherung, Führung lernen/übernehmen, Grenzen erkennen/überwinden, Gruppenkommunikation, Innovation, Interaktion/Kommunikation, Interkulturelle Kompetenz entwickeln, Kennenlernen, Komfortzone verlassen, Kooperation, Kreativität ermöglichen/fördern, Selbsterfahrung, Selbstvertrauen entwickeln/stärken, Teamgefühl entwickeln/stärken, Transfer, Umgang mit Handicaps, Verantwortung übernehmen, Wiederholung, Wissensüberprüfung

Anleitung

  1. Du stellst eine Survival-Situation nach. Ziel ist es, Grundbedürfnisse wie Nahrung, Wasser und Unterkunft zu befriedigen oder einen bestimmten Punkt zu erreichen.
  2. Teile die Gesamtgruppe in Teilgruppen mit bis zu fünf Personen.
  3. Jede Teilgruppe bekommt andere Informationen. Keine Information bietet für sich allein eine Lösung. Erst wenn alle Informationen zusammenkommen, ist die Aufgabe lösbar.
  4. Jede Gruppe bekommt außerdem bestimmtes Material, passend zur Umgebung. Nur mit allem Material zusammen lässt sich das Problem lösen.
  5. So müssen die Teilgruppen und die Gesamtgruppe zusammenarbeiten und Informationen austauschen, um das vorgegebene Ziel zu erreichen.
  6. Ein Beispiel für die Aufgabenstellung: Die gesamte Gruppe erreicht über einen vorgegebenen Weg einen genau beschriebenen Punkt im Gelände. Dabei ist ein Hindernis wie ein Fluss, ein Bach, eine Wiese oder ein Wald auf bestimmte Weise zu überwinden, etwa als Schlangengrube oder mit einer Seilrutsche. Bedingungen sind zum Beispiel: Niemand bekommt nasse Füße. Alle erreichen das Ziel.

Variante: Weg zum Hauptplatz

Die Aufgabenstellung kannst du an Umgebung, Gelände, Alter und Geschicklichkeit der Teilnehmenden anpassen. Ein Beispiel für die Information an die Gruppe: Die ganze Gruppe muss bis zu einer festgelegten Uhrzeit auf dem kürzesten Weg den Hauptplatz des Ortes erreichen. Dort wartet eine Überraschung. Der kürzeste Weg ist die Gerade zwischen dem Standort und dem Brunnen am Hauptplatz. Beim Überqueren des Baches dürfen die Füße nicht nass werden, sonst verliert die Überraschung ihren Wert. Die Überraschung zeigt sich nur, wenn alle zugleich am Ziel ankommen. Material dafür: Landkarte, Nägel und ein Brett, das zu kurz für den Bach ist.

Ziele

  • Problemlösungskompetenz schulen
  • Kreativität entwickeln
  • durch Versuch und Irrtum lernen
  • Mut zum Tun
  • alternative Wege finden
  • Teambuildingprozesse moderieren

Sicherheit

Stelle vor der Aktivität sicher, dass die Sicherheit der Teilnehmenden gewährleistet ist. Berücksichtige die individuellen Fähigkeiten und Grenzen der Gruppenmitglieder. Achte besonders auf angemessene Ausrüstung und Anleitung, damit das Erlebnis im Freien sicher und positiv bleibt.

  • Fallhöhen berücksichtigen.
  • Im Wasser mit geeigneten Rettungsmitteln für Sicherheit sorgen.
  • Geeignete Verbindungsmittel bereitstellen.
  • Nur eingreifen, wenn Gefahr in Verzug ist.

Material

  • Bretter
  • Seile in verschiedenen Längen
  • Karabiner
  • Befestigungsmittel, an die Umgebung angepasst und vorher geübt

Diese Methode stammt aus dem NEVEREST-Methodarium. Geschrieben haben sie Teilnehmende unserer Trainerausbildung und unserer Outdoor-Ausbildungen.

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Weitere Methoden

  • Übernommen von www.neverest.at (https://www.neverest.at/wp-content/uploads/NEVEREST-Methoden-Baelle-werfen.jpg), Lizenz nicht dokumentiert. Titelbild der Methode „Bälle werfen“, übernommen am 2026-10-04.
    Energizer/Aktivierungsübung, Kooperative Abenteuerübungen

    Mehrere Bälle wandern in fester Reihenfolge durch den Kreis, zum Schluss mit Stichwort und Stegreifrede. Übt Aufmerksamkeit, Blickkontakt und Kommunikation.

    Dauer: kurz (0 bis 20 Minuten)
  • Kooperative Abenteuerübungen

    Eine Person sucht eine geheime Aufgabe, die Gruppe lenkt sie nur mit Klatschen und „Gss“. Zeigt, wie Feedback wirkt und dass Umwege zum Ziel führen.

    Dauer: mittel (21 bis 45 Minuten)
  • Entspannungsübungen, Kreativspiele

    Die Teilnehmenden malen einen Traum, den sie wirklich geträumt haben, oder einen Wunschtraum. Eine ruhige Kreativübung für Wünsche und Ziele.

    Dauer: lang (45+ Minuten), mittel (21 bis 45 Minuten)
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